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Urlaub in Zentralamerika

Kultur- und Naturreichtum auf Reisen durch Mittelamerika

Mittelamerika (auch Zentralamerika) verbindet den nordamerikanischen mit dem südamerikanischen Kontinent. Auch wenn fast überall eindeutig die modernen Einflüsse der USA zu spüren sind, ist die Region aus kultureller Sicht viel stärker mit Südamerika als mit Nordamerika verbunden.

Mit Ausnahme von Belize sind die Länder El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costa Rica und Panama kulturell eine Mischung aus spanischer Vergangenheit und unterschiedlichen Einflüssen der Urbevölkerung wie beispielsweise der Maya.

Nur die ehemalige britische Kolonie Belize fällt aus dem Rahmen. Ein multikultureller Mix und der große Einfluss der Garifuna Kultur erzeugen hier eindeutig karibische Atmosphäre, ohne den Einfluss der Spanier zu spüren.

Costa Rica lockt durch politische Stabilität und einen grandiosen Reichtum an Flora und Fauna schon lange Touristen an. Es nimmt in dieser Region durch die gezielte Ausrichtung auf den Tourismus eine Sonderstellung ein und bietet zahlreiche Möglichkeiten mit erfahrenen Führern den Naturreichtum dieser Region auf Exkursionen zu entdecken.

In anderen Bereichen wie Nicaragua, Panama oder Honduras müssten Sie sich hierfür in viel abgelegenere Gebiete begeben und auf die eine oder andere Annehmlichkeit verzichten. Die touristische Infrastruktur ist hier oftmals noch unterentwickelt.

Wassersportbegeisterte und Taucher zieht es aufgrund vom Massentourismus verschonter Gebiete auf die karibische Seite Mittelamerikas.
Besonders die Bay Islands bei Honduras, das zweitgrößte Barriereriff der Welt bei Belize, die Corn Islands in Nicaragua oder die Bocas del Toro in Panama sind bei Individualtouristen beliebt.

El Salvador glänzt an der Pazifikküste mit traumhaften Stränden, die besonders bei Surfern beliebt und weltberühmt sind.

Neben vielen Dörfern können Sie auch in einigen Städten wie Antigua in Guatemala, Leon und Granada in Nicaragua oder Panama City die eindrucksvollen, kolonialen Einflüsse in der Baukunst bestaunen.

Aber selbst 500 Jahre nach den spanischen Eroberern liegt weiteres Augenmerk vieler Besucher auf den kulturellen Einflüssen der indigenen Bevölkerung.

Im Hochland von Guatemala und Honduras erleben Sie bis heute das bunte Treiben der unterschiedlichen Mayavölker auf den Dorfmärkten.

Aus historischer Sicht gelten die Mayaruinen Tikal in Guatemala oder Copan Ruinas in Honduras als Glanzstücke einer Hochkultur. Beide gehören zudem zum UNESCO Weltkulturerbe.