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Urlaub in Venezuela

Reisen nach Venezuela, Südamerika - kontrastreich und mediterran

Venezuela ist eine bislang noch wenig bekannte touristische Perle Lateinamerikas. Nach nur 10 Flugstunden erschließen sich Ihnen die tropischen Regenwälder des Amazonas und Orinocos, die über 5000 m hohen Gipfel der Anden und traumhafte karibische Küstenstrände.

Der Staat Venezuela liegt in Südamerika, unmittelbar an der Karibikküste. Er grenzt im Süden an Brasilien, im Westen an Kolumbien und im Osten an Guyana.

Venezuela ist ein faszinierendes Land voller gastfreundlicher Menschen und einer einzigartigen Natur. Vom tropischen Dschungel des Orinoco Deltas über die weiten Steppen von Los Llanos zu den Gipfeln der Anden bietet Venezuela so viele verschiedene klimatische Regionen wie sonst kaum ein Land in Südamerika.

Venezuela ist sehr kontrastreich. Es gibt Wüstenlandschaften, Sümpfe, schneebedeckte Berge und grüne, weite Ebenen. Das Land wird von über tausend Flüssen durchströmt. Dabei ist der Orinoco mit 2 574 Kilometern der längste. Das Klima reicht von tropisch-feucht bis alpin.

Besonders beliebt für einen Pauschalurlaub als Badeurlaub oder auch zum Tauchen ist die karibische Insel Isla Margarita. Hier gibt es wahre Traumstrände, wie man sich das bei einem richtigen Karibikurlaub vorstellt.

Als beste Reisezeit empfiehlt sich das Frühjahr, Herbst und Winter mit durchschnittlichen Temperaturen zwischen 25° und 28°. In den Sommermonaten ist auf der Insel Regenzeit mit kurzen aber heftigen Schauern.

 

Das Land Venezuela teilt sich in 4 Regionen

- die Anden, die sich von Ost nach West an der Grenze Kolumbiens entlang der Karibik ziehen

- die Orinoco-Ebene, auch Llanos genannt, in Zentral-Venezuela. Dort beherbergen Sumpflandschaften und weite Ebenen zahlreiche Tierarten wie Seekühe, Delfine, Rehe, Füchse, Wildkatzen, Ozelots, Wasserschlangen und Krokodile.

- das Maracaibo-Tiefland im Nordwesten und

- das Guayana-Hochland im Südosten.

 

Sehenswerte Städte

Die größte Stadt mit 4 Millionen Einwohnern ist Caracas und zugleich die Hauptstadt. Sie liegt unmittelbar an der Küste im Norden auf einer Höhe von 800 Metern. Die Stadt verfügt über erstklassige Restaurants und luxuriöse Einkaufszentren.

Caracas bietet seinen Bewohnern und den Touristen Berge und Strände gleichermaßen. Beide Gebiete kann man in einer halben Stunde von Caracas aus erreichen.

Hinter der Stadt erhebt sich der „Avila“, der 2 600 Meter hohe Hausberg Caracas. Auf den Berg führt eine Seilbahn, ein touristisches Highlight. Oben befinden sich ein Hotel und eine Schlittschuhbahn.

Weitere touristisch interessante Orte in Venezuela sind die Provinzhauptstadt Mérida. Diese Stadt gilt als das Tor zum Nationpark der venezolanischen Anden.

Die historische Stadt Maracaibo liegt direkt an der Karibikküste.

 

Natur und Landschaft Venezuelas

Venezuela bietet so unterschiedliche und faszinierende Landschaften wie kein anderes Land auf dem Kontinent.

Die Anden teilen sich in drei Bundesstaaten auf: Merida, Tàchira und Trujillo.

Die Landschaft ist geprägt von Hochebenen, Bergen und Tälern. Typisch für diese Gegend sind die Lagunen, eingebettet in eine wunderschöne Landschaft. Sie laden zu Erkundigungen und Spaziergängen ein.

Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Venezuela gehören das Orinoco Delta  im Osten des Landes und der Nationalpark Gran Sabana im Süden mit der Lagune von Canaima und dem Angel Fall, dem höchsten Wasserfall der Welt.

Taucher sollten den Nationalpark Morrocoy besuchen. Er liegt im Nordwesten Venezuelas, im Bundesstaat Falcon. Die zahlreichen Inselchen und Sandbänke bieten eine unvergessliche Unterwasserwelt.

Guayana, im Süden des Orinoco, ist eine der interessantesten Landschaften Venezuelas. Hier befindet sich der höchste Wasserfall der Welt, der Salto Angel, sowie die Lagune Canaima mit seinen vielen kleineren Wasserfällen.

Das Land fand sich in den letzten Jahren vor allem wegen seines exzentrischen Präsidenten Hugo Chavez in den Medien. Dieser sieht sich als Nachfolger Fidel Castros und Bewahrer des Sozialismus in Südamerika. Doch davon sollte sich niemand abschrecken lassen! Das Reisen ist hier relativ sicher.

 

Los Roques - Einsame Inselgruppe zum Tauchen und Schnorcheln

Die kleinen Los Roques Inseln

Rund 170 km nördlich von Venezuelas Hauptstadt Caracas liegt eine Inselgruppe inmitten des Atlantiks, die auch gerne als die „Malediven des Atlantiks“ bezeichnet werden.

Die Hauptinsel trägt den Namen Gran Roque. Sie wurde zum Nationalpark erklärt und ist als Ausflugsziel ein absolutes Muss. Umgeben wird die Insel von einem der größten Korallenriffe der Welt.

Eine Meeresschildkrötenaufzuchtstation befindet sich auf der kleineren Insel Dos Mosquises.